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letzte Änderung am 21.11.2019
Einstell-/Änderungsdatum
21.11.2019 - Aktuelle Stellenausschreibungen der Stadt Lübben (Spreewald)
Stellenausschreibung

In der Stadt Lübben (Spreewald)
ist zum schnellstmöglichen Termin die Stelle "Sachbearbeiter/in m/w/d Stadtplanung und Stadtentwicklung"

zur sofortigen Besetzung befristet für zwei Jahre
eine/n Sachbearbeiter/in m/w/d für Fördermittel und Wirtschaftsförderung

zum schnellstmöglichen Termin die Stelle
"Technische/r Sachbearbeiter/in m/w/d Tiefbau"
zu besetzen

Weitere Informationen finden Sie hier >>>
[ Ablauf des Artikels am 16.12.2019 ]
19.11.2019 - Wachsende Sonderschau - Museum lädt zu Gesprächen über "Lübben 1989" ein
Zurzeit stehen im Rathaus und im Museum Schloss Lübben Wahlkabinen und Wahlurnen bereit - jedoch nicht für eine Wahl, sondern für Zeitzeugenberichte im Rahmen der Sonderausstellung "Lübben 1989. Zwischen Vorstellung und Realität". Die Ausstellung ist eine "wachsende" Ausstellung, d.h., Zeitzeugenberichte und Umfrage-Ergebnisse ergänzen fortlaufend die Exposition.

Dazu hat das Museumsteam einen Fragebogen entwickelt, der in den genannten Wahlkabinen ausliegt und anonym beantwortet werden kann. Je nach Jahrgang sind verschiedene Fragen erarbeitet worden: Jahrgänge bis 1975, Jahrgänge zwischen 1975 und 1990 und Jahrgänge nach 1990 sowie für Bürger der alten Bundesländer.

Darüber hinaus lädt das Museum jedermann zum Gespräch ein: "Wir möchten mit den Lübbenern in den Austausch treten und Fragen stellen", sagt Museumschefin Corinna Junker. "Wir wollen Geschichten festhalten, die nicht verloren gehen dürfen." Die Auswertungen der Umfragebögen und Gespräche finden regelmäßig statt und fließen in die Ausstellung ein. "Kommen Sie gern ins Museum, bringen Sie Familie, Freunde und Bekannte mit und erleben Sie, wie die Ausstellung durch Ihre Beteiligung wächst", lädt Corinna Junker ein.

Zur Ausstellungseröffnung am 21.11. um 17 Uhr werden die Gäste über ihre Erinnerungen und Erlebnisse in der Wende-Zeit sprechen - jeder Gast kann sich daran beteiligen. Carsten Saß, Kulturdezernent des Landkreises, und Corinna Junker übernehmen die Moderation. Rolf Paul spielt am Flügel. Außerdem wird der Bildband "Broiler - Schwalbe - Plattenbau. Lübben in Bildern 1960-1989" vorgestellt. Die Sonderausstellung ist bis 8. März zu sehen.

[ Ablauf des Artikels am 08.03.2020 ]
18.11.2019 - Lübbener Galerien zeigen "Panorama" aus dem Landkreis
Rathaus-Mitarbeiterin Sarah Herzke und Brgermeister Lars Kolan verlosen die Ausstellungsflchen fr die Panorama-Schau.Kreisstadt und Kreisverwaltung planen große Gemeinschaftsschau

Die Lübbener Stadtverwaltung und der Landkreis Dahme-Spreewald planen für Februar eine große Gemeinschaftsschau von Künstlern aus dem gesamten Landkreis. Dazu wurden am heutigen Montag im Beisein von Künstlern und Verwaltungsmitarbeitern die Ausstellungsflä-chen verlost. Insgesamt 34 Künstler aus dem Landkreis Dahme-Spreewald werden bei der Ausstellung unter dem Titel "Panorama - Künstlerinnen von Dahme bis Spreewald 2020" vertreten sein. Sie wird vom 12. Februar bis 29. April in der Rathausgalerie sowie im Landrats-amt in der Reutergasse gezeigt.

"Gemeinschaftsschauen haben in unserer Rathaus-Galerie eine gute Tradition", sagt Lübbens Bürgermeister Lars Kolan und verweist auf die zwei "Signaturen", also Ausstellungen Lübbener Künstler, auf die internationalen Grafikaturen (Cartoon-Wettbewerb mit Ausstellung) sowie die aktuell laufende Gemeinschaftsausstellung Lübbener Schulen. "Dass wir nun im Rathaus der Kreisstadt Künstler aus dem gesamten Landkreis zeigen dürfen, freut mich ganz besonders", so der Bürgermeister. "Gemeinschaftsausstellungen zeigen, was die Künstler in unserer Region derzeit bewegt. Sie wirken nicht nur als Spiegel der Bürgergesellschaft vor Ort, sondern auch als uns alle piksender Stachel."

Auch Carsten Saß, Kulturdezernent des Landkreises, freut sich auf die bevorstehende Ausstel-lung: "Bei einem Panorama verschafft man sich einen allseitigen Rundblick über eine vor sich liegende Landschaft. Einem solchen Panorama gleich bietet sich dem neugierigen Publikum also ein Blick auf das künstlerische Schaffen im gesamten Landkreis, wenngleich bei der Fülle an Künstlern längst nicht auf alle Ausdrucksformen. Ich freue mich auf diese Ausstellung sehr und danke dem Lübbener Rathaus, dass die Idee einer gemeinsamen Ausstellung vieler Künstler durch die tolle Kooperation der kommunalen Ebenen möglich wird."

Beteiligte Künstler:
Annett Wagner, Bernhard Gowinkowski, Dagmar Hagen, Edda B. Fischer, Ghislana Hemmann- Poppelbaum, Gisela Gräning, Günter Böhme, Gunther Knoke, Harald Müller, Henrikje Zu-schneid-Bertram, Inga Höfer, Ingrid Groschke, Isabell Wendlik, Juliana Socher mit Marie-Luise Schmidt und Sarah Gwiczsz, Karen Ascher, Kerstin Bragenitz, Konstanze Weidhaas, Malgorzata Suwalski, Martin Schulze , Micha Brendel, Michael Goll-Range, Monika Haupt, Monika Schu-bert, Petra Gwosch, Sabine Fiedler, Sebastian Franzka, Sibylle Grunert, Sieghard Auer, Stefan Bleyl, Susanne Göritz, Susanne Thäsler-Wollenberg, Sylvia Matthes.

[ Ablauf des Artikels am 30.11.2019 ]
14.11.2019 - Mobilitätsachse: Rundgang durch den Hain für Kinder und Jugendliche
Der Weg durch den Lübbener Hain ist ein viel frequentierter Schulweg. Im Rahmen der Bürger-beteiligung zur Mobilitätsachse vom Bahnhof zur Innenstadt sind nun insbesondere Kinder und Jugendliche eingeladen, ihre Meinung abzugeben: bei einem Rundgang durch den Hain am 22. November ab 14 Uhr mit dem Planer. Treff ist der Liuba-Stein.

Planer Christoph Dieck wird das Vorhaben einer durchgängigen Achse vom Bahnhof durch den Hain zu Innenstadt, das der Stärkung des nicht-motorisierten Verkehrs dienen soll, kurz erläutern. Die Teilnehmer können Fragen stellen, ihre Meinung äußern und Hinweise geben. Aufgerufen sind die Jugendlichen zudem, den neuen Instagram-Account für die Kinder- und Jugendbeteiligung in Lübben _jubeln_ zu nutzen und/oder ihren Eindruck selbst im Bild festzuhalten.

[ Ablauf des Artikels am 23.11.2019 ]
14.11.2019 - Einladung ins Offene Neuhaus
Was wird eigentlich aus dem Herrenhaus Neuhaus Diese Frage wird der Stadtverwaltung oft gestellt. Nun will eine Arbeitsgruppe des Rathauses dazu mit Bürgern und Interessierten am 23. November ab 14 Uhr im Neuhaus diskutieren.
Gemeinsam mit kulturinteressierten Bürgern, Steinkirchenern, Multiplikatoren und allen Interessierten möchte sich die Stadtverwaltung auf den Weg machen, ein Konzept zu entwer-fen, an dessen Ende das Neuhaus zu einem Offenen Haus für alle wird: ein Haus für Kreativität und - ganz im Houwaldschen Sinne - als Salon zum Debattieren und Denken. Es soll alle Gene-rationen ebenso wie Einheimische und Gäste der Stadt sowie möglichst viele Sparten von Kunst, Kultur und Kreativität miteinander verbinden.
Ein Haus für alle wird das Neuhaus dann, wenn es gemeinsam mit den Nutzern gestaltet wird - mit allen Menschen, die persönlich, örtlich, thematisch, historisch, touristisch oder anders mit diesem Haus verbunden sind.

Zu folgenden Themen sollen am 23. November kleine Arbeitsgruppen diskutieren:
1.Finanzierung / Förderung / Sponsoring / Partner
Leitung: Lars Kolan, Bürgermeister
2.Inhalte / Zielgruppen
Leitung: Ines Mularczyk & Anja Rasch, Sachgebiet Kultur/Fachbereich IV
3.Marketing / Vernetzung
Leitung: Dörthe Ziemer, Pressestelle

Ablauf:
14:00 Uhr:Ankommen, Buffet, Besichtigung
Musikalische Umrahmung: Kreismusikschule
15:00 Uhr:Begrüßung / Erläuterung
15:15 Uhr:Arbeitsgruppen
16:30 Uhr: Auswertung: Flipcharts aufstellen / letzte Ideen
17:30 Uhr:Ausklang bei Glühwein am Feuer
14:15 & 17:00 Uhr: Führungen durchs Neuhaus (Museumsleiterin)

Die Einladenden freuen sich, wenn die Gäste - ganz im Zeichen des gemeinsamen Gestaltens - zu einem herbstlichen Nachmittagsbuffet etwas beitragen möchten. Getränke, Kürbissuppe und Geschirr stehen bereit. Um Anmeldung bis 18. November an kultur@luebben.de oder unter 03546 / 79-2403 wird gebeten.

[ Ablauf des Artikels am 23.11.2019 ]
13.11.2019 - Lübben ist 11. MaerkerPlus-Kommune / Erstes Thema: Mobilitätsachse
Die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Blota) ist am 13. November als brandenburgweit elfte Kommune dem Bürgerbeteiligungsportal MaerkerPlus des Landes Brandenburg beigetreten. Aufbauend auf das bekannte Maerker-Portal zur Behebung infrastruktureller Defizite will MaerkerPlus den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, online Anliegen verschiedenster Art unbürokratisch an ihre Kommune zu richten. Die Kommunen selbst können Themen zur Diskussion stellen. Erstes Diskussionsthema in Lübben ist die geplante Mobilitätsachse vom Bahnhof durch den Hain zur City.

"Bürgerbeteiligung muss auf verschiedenen Kanälen möglich sein", sagt Bürgermeister Lars Kolan. "Nicht alle Bürger haben die Möglichkeit, die Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung oder Bürgerversammlungen zu besuchen." Froh sei er darüber, dass das viel diskutierte Thema Mobilitätsachse nun auch online diskutiert werden kann. Damit sei größtmögliche Transparenz sichergestellt. "Das Thema ist für uns ein schöner Auftakt in die MaerkerPlus-Welt", so der Bürgermeister.

Praktisch unterteilt sich MaerkerPlus in zwei Bereiche: Themen und Anliegen. Themen setzt die Verwaltung, in dem sie einen Sachverhalt prägnant erläutert, Fotos und Dokumente (z.B. Planungsunterlagen, Berichte etc.) einstellt und die Diskussion für einen bestimmten Zeitraum freigibt. Die Nutzer können über ein Kommentarformular Stellung nehmen, auch anonym. Die Verwaltung kann auf einzelne Kommentare antworten. Auch die Bewertung einzelner Sachverhalte / Vorschläge o.ä. über ein Sternchensystem (1-5) ist, wenn die Kommune das möchte, möglich.

Anliegen können die Bürger direkt an ihre Verwaltung richten, sowohl anonym als auch nichtöffentlich. Wer seine Kontaktdaten angibt, wird direkt über den Stand der Antworten informiert. Ein Ampelsystem wie beim Maerker gibt es nicht. Einzelne Anliegen können zwischen Maerker und MaerkerPlus verschoben werden, je nachdem, ob sie in das jeweilige Portal passen. Dabei ist der Maerker ausschließlich für infrastrukturelle Anliegen zuständig (Schlaglöcher, defekte Schilder, Bänke o.ä.).

Mit dem Portal stellt das Land Brandenburg seinen Kommunen ein auf die Einhaltung des Datenschutzes abgestimmtes Portal zur Verfügung. Die Nutzungsbestimmungen geben klare Regeln für einen angemessenen Umgang miteinander auf dem Portal vor. Bisher beteiligte Kommunen sind u.a. die Landeshauptstadt Potsdam, Beelitz, Fürstenwalde sowie kleinere Kommunen wie Heideblick im Landkreis Dahme-Spreewald.

MaerkerPlus ist direkt über einen Button auf der Lübbener Homepage oder über folgende Links zu erreichen:
Anliegen
Themen
[ Ablauf des Artikels am 23.11.2019 ]
29.10.2019 - Wegebefestigung durch den Hain? - Das sagen Bürger zur Mobilitätsachse
Ein klares Bild davon zeichnen, was im Hain geplant ist - so umschrieb Bürgermeister Lars Kolan eines der Ziele der Bürgerversammlung zur Mobilitätsachse am 6. November im Rathaus. Zahlreiche Hinweise aus früheren Bürgerbeteiligungen, so u.a. zum Fuß- und Radwegekonzept "Lübben barrierefrei", zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept oder zum neuen Tourismuskonzept waren in die Planungen zur Mobilitätsachse eingeflossen. Erneut werden nun die Bürger beteiligt. Die Meinung von Bürgern zu den Ideen einzuholen, war das zweite Ziel der Bürgerversammlung.

Dreh- und Angelpunkt der Planungen ist die Abwägungsfrage zwischen dem hohen Gut Naturschutz und dem Mobilitätsbedarf einer wachsenden Stadt, sagte Prof. Heinz Nagler vom Büro Nagler & Dieck, der die Planungen vorstellte. Einerseits besitze der Hain als Naturschutzgebiet einen hohen Schutzstatus, eine hohe Aufenthaltsqualität für Natur- und Erholungsuchende und eine wichtige Funktion für das Stadtklima. Andererseits verläuft durch diesen Hain die direkteste Verbindung zwischen den westlichen Stadtgebieten und der Innenstadt.

Den genannten Konzepten entsprechend sollen in Lübben der motorisierte Verkehr reduziert und gleichzeitig die Mobilität gefördert werden. Dazu soll der "schwache Verkehr", also Fußgänger, Radfahrer und mobilitätseingeschränkte Personen, gestärkt werden. Die Weichen dafür wurden schon 2014 gestellt, als im Klimaschutzkonzept eine attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und City als Ziel formuliert wurde - bestärkt im Jahr 2016 im Konzept "Lübben barrierefrei".

So stellte sich die Mobilitätsachse vom Bahnhof über den Schwarzen Weg, die Friedensstraße, den Hain in die Breite Straße den Planern als eine Aufgabe dar, die sie mit einer einheitlichen Gestaltung umsetzten: Ihre Idee ist es, ein weitgehend gleiches Band über die Achse zu ziehen, um so eine inuitive Orientierung, eine "Sauber-Laufspur" zu ermöglichen. Der Weg soll drei Meter breit sein und daneben im Hain genügend Platz für eine wassergebundene Decke als "Sommerlaufspur" lassen.

Insgesamt würde diesen Planungen zufolge die befestigte Strecke 20 Prozent aller Wege im Hain umfassen, von dieser Strecke würden zwischen 50 und 75 Prozent befestigt. Der Weg im Hain würde in der Mitte befestigt, um die Wurzelbereiche der Bäume nicht zu schädigen. Insgesamt würden 0,15 ha von insgesamt 20 ha Hain befestigt werden. Als Material ist Granit der Favorit der Planer, da es sich dabei um einen Naturstein handele, der von größere Dauer sei als z.B. Asphalt. Hinzu kommen taktile Platten für sehbehinderte Menschen. Die markanten Punkte entlang der Strecke - Liuba-Denkmal, Sowjetischer Ehrenhof, Litfaßsäule u.a. - sollen betont, Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

In die Planungen wurden die u.a. Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Dahme-Spreewald, die Untere Naturschutzbehörde und das Biosphärenreservat Spreewald einbezogen. Die Gesamtkosten belaufen sich je nach Material auf bis zu 1,5 Millionen Euro, die aus dem Fördertopf Aktive Stadtzentren II zu 2/3 gefördert werden könnten, d.h., das Geld stünde in dieser Höhe für andere Maßnahmen nicht zur Verfügung.

Folgende Meinungen gingen vonseiten der Bürger während der Versammlung ein:

  • Jeder von uns findet diese Achse vernünftig. Sie ist absolut notwendig, sollte aber so umgesetzt werden, dass es vertretbar ist: Der Weg müsste fünf statt drei Meter breit sein. Als Material könnte man ökologische Werkstoffe / Natursteine nehmen, Granit wird schnell rutschig.

  • Förderung des "sanften Verkehrs" ist begrüßenswert. Die Sanierung der Friedensstraße und des Schwarzen Weges sind wichtig. Ein Ausbau des Weges durch den Hain wird abgelehnt. Kulturhistorisch gesehen ist der Hain eines der bedeutendsten Lausitzer Heiligtümer, eine Opferstätte der Germanen und Slawen - nur deswegen ist er mit seiner naturräumlichen Funktion erhalten geblieben. Dieser Naturraum ist ein Erlebnis, ein Kleinod, ein echter Schatz, den man so erhalten muss. In diesem Rest-Auwald kann man sich vorstellen, wie der Spreewald früher ausgesehen haben muss. Unsere Vorväter kämpften schon dafür, dass die Wege nicht befestigt werden, dass der Hain erhalten bleibt. Die Mobilitätsachse wird als solche schon seit 100 Jahren genutzt - seitdem es den Bahnhof gibt.

  • Der Hain ist schön, aber man kann sich am schönsten Heiligtum nicht erfreuen, wenn man nicht durchlaufen kann. Den Hauptweg kann man manchmal gar nicht benutzen, sodass man manchmal den Umweg über die Logenstraße nehmen muss.

  • Die Gegner von Projekten sind immer stark und laut, und so entsteht der Eindruck, es gebe keine Befürworter - das ist schade. Manchmal kann man nur mit Gummistiefeln durch den Hain laufen. Eine Befestigung auf drei Metern würde völlig ausreichen.

  • Der jetzige Zustand der Wege ist eher peinlich für die Verantwortlichen, denn sie gewährleisten die Unterhaltung der Wege nicht ausreichend. Die Wege im Hain sollten nicht angerührt werden. Beim Wegebau wird in dieWurzelbereiche der Bäume eingegriffen, das wird sie schwächen. Wenn die Friedensstraße saniert wird, sollte man darauf achten, dass die jetzigen Bäume nicht geschädigt werden.

  • Es wird Zeit, dass im Hain endlich etwas gemacht wird. Es ist überfällig, dass es eine vernünftige Verbindung vom Bahnhof zur Innenstadt gibt. Damit wird das Zentrum näher an den Bahnhof herangeführt. Dies ist gerade für Touristen wichtig. Schön wäre so ein Band, das hätte vor 10, 20 Jahren schon passieren müssen.

  • Jeder kann sich entscheiden, ob er durch den Hain oder außen herumfährt. In der Natur bekommen die Schuhe auch mal einen Spritzer ab. Die 1,5 Millionen kann man auch für andere Dinge einsetzen, z.B. E-Autos. Bäume und Natur ziehen Touristen an. Dennoch sollte man die Wege besser kennzeichnen.

  • Wenn man aus dem Osten Lübbens kommt, nutzt man den Hain in voller Länge. Ich kann verstehen, dass der Hain Natur bleiben soll. Aber als Radfahrer hat man das Problem, dass bei schlechtem Wetter nicht nur Schuhe, sondern auch Jacke und Tasche vollgespritzt werden. Auf der Hauptachse erlebt man eh nicht das große Naturfeeling, das ist eher im Nordbereich der Fall. Daher wäre die befestigte Achse ein guter Kompromiss.

  • Wenn es regnet, muss man einen Slalom um die Pfützen machen und kann die Natur und diesen mythologisch aufgeladenen Ort gar nicht genießen. Ist der Weg befestigt, kann man sich auf die Bäume konzentrieren. In der Friedensstraße ist es allerhöchste Zeit, dass etwas passiert. Viele Touristen fragen dort, wo es in die Stadt geht.

  • Wenn man neu in Lübben ist, findet man den Weg durch den Hain tatsächlich nicht so gut. Aber braucht man deswegen eine einheitliche Gestaltung des Weges Beim Design darf man sich nicht am Stadtbild orientieren, sondern muss sich am Naturraum orientieren. Pfützen hat man auch auf den anderen Wegen, der Naturraum im Hain darf nicht befestigt werden. Er ist eigentlich noch zu stark befestigt. Es gibt Gummistiefel und Schutzbleche. Die Menschen stören sich eher am Zustand der Friedensstraße und nicht an den Pfützen im Hain. Es sollte nach Möglichkeiten gesucht werden, die Bäume in der Friedensstraße zu erhalten. Das Hauptproblem ist der Eingang in den Schwarzen Weg, dort fehlen Schilder und Beleuchtung.

  • Die Wurzeln der Bäume in der Friedensstraße gelangen bis unter die Terrasse, da ist nicht mehr viel, das es zu erhalten gilt. Die Bordsteinkanten stehen hoch. Man sollte lieber neue Bäume in der Friedensstraße pflanzen als die alten stehen zu lassen.

  • Es geht um die Mobilität der Bürger und Gäste. Wir müssen Lübben als touristischen Standort stärken, mehr Touristen sollen mit dem Zug kommen - das ist unser Wunsch und das hat auch was mit der Umwelt zu tun. Wir sollten dafür sorgen, dass der Hain wirklich genutzt wird. Über Granit fährt es sich mit Rollstühlen womöglich schwerer. Dass wir den Auwald erhalten, steht außer Frage. Aber die Menschen werden älter, sie wollen weiter teilhaben und mobil sein.

  • Viele Probleme die Mobilitätsachse betreffend sind noch gar nicht gelöst. Den unterschiedlichen Ansprüchen muss man kreativ gerecht werden. Es gibt nicht die große Lösung. Der Platz vor der Drogerie muss nicht gestaltet werden, da reicht eine Instandhaltung. Die Instandhaltung der Wege könnte besser sein. Der Hain ist ein Naturschutzgebiet, es gibt einen engen rechtlichen Rahmen, was an Wegeführung zulässig ist. Der Handlungsdruck wäre nicht so groß, wenn die Wege regelmäßig instandgehalten worden wären.

  • Das Konzept ist ok, aber es greift zu kurz, man muss auch die Nebenwege in den Blick nehmen. Dies sollte an die Gestaltung der Mobilitätsachse angeschlossen werden.

  • Die Sanierung der Friedensstraße ist unstrittig. Wenn man vom Großstadtpflaster nach Hause kommt, ist man aber glücklich, wenn man in den Hain kommt und mal nicht über Aspahlt laufen muss. Dort werden auch die Touristen empfangen und verabschiedet. Die Wegebegrenzungen aus Metall im Hain sollten als "Shabby chic" so bleiben. Es ist ein ausgewiesener Wanderweg - das gilt es zu bedenken.

  • Der Hain war immer ein Art Märchenwald. Auch im Rollstuhle kann man ihn gut und jederzeit befahren. Es gibt viele andere Stellen in der Stadt, wo das nicht möglich ist.

  • Kommentare von Befürwortern gibt es immer zu wenig - das kennt man auch aus den Sozialen Netzwerken. Die Menschen üben lieber Kritik. Ich bin froh, dass ich in einer qualitativ hochwertig gestalteten Stadt lebe, die Mobilitätsachse wäre eine gute Weiterentwicklung dessen. Ein drei Meter breiter befestigter Weg reicht aus - als roter Faden, der verdeutlicht, dass es der richtige Weg ist, den man geht. Daneben einen Sommerweg zu haben, ist gut.

  • Der befestigte Weg auf der Südseite der Friedensstraße (kurz vor dem Hain) wäre starkem Laubfall ausgesetzt. Die Straße muss nicht asphaltiert werden, sie ist ja keine Durchfahrtsstraße. Allerdings staubt es dort sehr. Wenn es stark regnet, wird sie zum Wasserstrom. Auch für die anderen Wege muss eine ordentliche Befestigung kommen. Bei der Gestaltung darf man nicht außer Acht lassen, dass die Vandalismus-Gefahr sehr hoch ist.


Prof. Heinz Nagler dankte allen Anwesenden für die gute, seriöse Auseinandersetzung mit dem Für und Wider des Themas. Sein Fazit sei, dass die Mobilitätsachse als Ganzes nicht in Frage steht. Die Bäume in der Friedensstraße seien bei einer Sanierung nicht zu halten - das müsse man klar sagen. Die Fortsetzung der Friedensstraße zum Hain hin könnte in der Gestaltung abgestuft werden. Kontrovers habe er die Diskussion um die Art der Befestigung des Weges im Hain wahrgenommen - ohne hohen Ausbaustandard oder mit einer stärkeren Befestigung.
Bürgermeister Lars Kolan dankte allen Anwesenden und sagte, es sei die richtige Entscheidung gewesen, die Bürgerversammlung durchzuführen.

Hier geht es zur Präsentation aus der Bürgerversammlung: Info Bürgerversammlung am 6. November 2019

Die Planungen für die Mobilitätsachse wurden bereits im Bauausschuss vorgestellt und sind hier einsehbar.


[ Ablauf des Artikels am 28.11.2019 ]
21.10.2019 - Die Lübbener Wohnungsbaugesellschaft sucht Mitarbeiter
Weitere Informationen finden Sie hier >>>
[ Ablauf des Artikels am 31.12.2020 ]
07.10.2019 - Baubetriebshof stellt Laubcontainer auf
Vom 14. Oktober bis 14. Dezember stellt der Baubetriebshof im Stadtgebiet Container für die Entsorgung von Straßenlaub bereit. Andere organische Abfälle sowie Müll und Abfälle jeglicher Art dürfen nicht in diesen Containern entsorgt werden, denn die Entsorgungskosten erhöhen sich, wenn sich nicht nur Laub in den Containern befindet.
Zum Vergleich: Die Entsorgung von Laub kostet 40 Euro je Tonne. Bei Verunreinigungen mit nicht kompostierbaren Abfällen bzw. sonstigen Abfällen steigt der Preis auf 135 bzw. sogar auf 170 Euro je Tonne. Somit kann jeder Bürger selbst zur Kostenstabilität beitragen.

Standorte Lübben - Stadtgebiet
Puschkinstraße Parkplatz BBH
Bahnhofstraße Parkplatz "Wilde"
Blumenstraße
Dreifeldhalle Parkplatz
Spielbergstraße Alter Kohlelagerplatz
Turnhalle am Haintor Parkplatz
Am kleinen Hain Parkplatz FFW
Parkplatz gegenüber Eisseidel
Randstreifen Ostbahnhof
Sperberweg Bereich Feldscheune
Parkplatz F-L-Jahn Schule
Parkplatz Lindenstraße

Standorte in den Ortsteilen
Hartmannsdorf An der Buswendeschleife
Klein Lubolz Am Denkmal
Groß Lubolz Am Denkmal
Neuendorf Auf der Grünfläche gegenüber "Klaps Liebling"
Radensdorf Am Dorfgemeinschaftshaus erste Parkfläche
Steinkirchen Dorfaue, Treppendorfer Straße
Treppendorf An der alten Feuerwehr

[ Ablauf des Artikels am 14.12.2019 ]
18.07.2019 - Verkehrseinschränkung in Lübben B87 / L44
Sanierung Abwasserhauptdruckleitung, 2. Bauabschnitt: Kiefernweg bis Roter Nil

Die Stadtentwässerung Lübben (Spreewald) investiert in die Sanierung der teilweise
über 50 Jahre alten und ca. 2.700 m langen Abwasserhauptdruckleitung vom
Abwasserhauptpumpwerk "Brauhausgasse" bis zur Kläranlage. In 2017/2018 wurde
mit der Sanierung der Abwasserhauptdruckleitung im Kiefernweg begonnen und die
Leitung bis zur Kläranlage über ca. 950 m in neuer Trasse verlegt (1. Bauabschnitt).

Im nun folgenden 2. Bauabschnitt erfolgt die Weiterverlegung der
Abwasserhauptdruckleitung DN 400 vom Kreuzungsbereich Lieberoser Straße (L44)
/ Kiefernweg über die Frankfurter Straße (B 87) bis zum Roten Nil. Die Gesamtlänge
des 2. Bauabschnittes beträgt ca. 450 m.

Mit der Baumaßnahme wird am 22.07.2019 begonnen. Das geplante Bauende für
den 2. Bauabschnitt ist Ende März 2020. Das Projekt wird aus Mitteln des Landes
Brandenburg kofinanziert.

Während der Bauarbeiten werden Einschränkungen im Straßenverkehr auftreten, für
die wir um Verständnis bitten.
[ Ablauf des Artikels am 01.04.2020 ]