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letzte Änderung am 16.01.2020
Einstell-/Änderungsdatum
16.01.2020 - Ausschreibung für eine raumanalytischen Untersuchung zur Nutzung von Wind- und Solarenergie
Weitere Informationen finden Sie hier >>>
[ Ablauf des Artikels am 10.02.2020 ]
13.01.2020 - Stellenausschreibung Leitung einer Kindertagesstätte
Weitere Informationen finden Sie hier >>> [ Ablauf des Artikels am 03.02.2020 ]
13.01.2020 - Kapazitätserhöhung sorgt für Entspannung im Kita-Bereich
Nach dem Wasserschaden im neuen Hortanbau in der Jahnstraße kann in der kommenden Woche die Essenausgabe in der neuen Mensa starten. "Der Umzug in die neuen Horträume soll in den Winterferien" stattfinden, kündigt Petra Streiber als zuständige Fachbereichsleiterin an. Zudem gibt es weitere Entspannung bei den Kita- und Hortplätzen in der Stadt: Alle Anträge auf einen Kita-Platz in kommunalen Einrichtungen, die derzeit der Stadtverwaltung vorliegen, können bis zum Ende des Schuljahres 2019/20 positiv beschieden werden.

Ermöglicht wird dies durch Kapazitätserhöhungen, die das zuständige Sachgebiet beantragt hat. Dabei handelt es sich um eine befristete Erhöhung von 30 Plätzen in der Kita "Unter den Linden" und eine dauerhafte von 7 Plätzen in der Kita "Waldhaus" in Treppendorf. Die Kapazitätserhöhungen in der Kita "Unter den Linden" werden möglich, weil für den Hort der 1. Grundschule nun 57 Plätze mehr geschaffen werden, die derzeit noch nicht benötigt werden. So können 30 Vorschulkinder in den neuen Modulbau umziehen. Sie werden dort in den zwei unteren Räumen betreut. Die übrigen Räume können wie geplant von den Hortkindern genutzt werden. Dort sind derzeit 202 Kinder angemeldet, laut Betriebserlaubnis dürfen es künftig 271 Kinder sein.

"Wir nutzen diese Chance, um bereits jetzt den am Standort Jahnstraße angestrebten Campus-Charakter der Bildungseinrichtungen mit räumlichen und pädagogischen Verknüpfungen mit Leben zu erfüllen", sagt Fachbereichsleiterin Petra Streiber. Die sportbetonte Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule, die Kita "Unter den Linden" mit dem neuen Modulbau sowie die neue Kita in der Jahnstraße, für die die Planungen begonnen haben, werden einen Campus bilden, auf dem der Bedarf an Plätzen in den verschiedenen Altersgruppen variabel gedeckt werden soll.

Gibt es - wie derzeit - mehr Kita-Kinder, so werden ihnen mehr Räume zur Verfügung gestellt. Überwiegt später dann eventuell die Zahl der Hortkinder, werden diese mehr Platz finden. "Damit können wir auf die nur begrenzt vorhersehbaren Zahlen der Kita- und Hortkinder flexibel reagieren", erläutert Petra Streiber.

Neben der Kapazitätserhöhung im Bereich Kita gibt es perspektivisch auch mehr Plätze im Hort. Durch den Modulbau wurden zusätzliche Plätze geschaffen. Darüber hinaus befindet sich der 2. Würfel an der 2. Grundschule bereits im Bau, die Planungen für eine weitere Kita in der Jahn-Straße sollen noch in diesem Winter zur Bauantragstellung führen und die Abstimmungen und Planungen für die Kita am Eichengrund laufen auf Hochtouren. Zudem werden weitere kurzfristige Lösungen bis zur Eröffnung der ersten neuen Einrichtungen ausgelotet und Gespräche mit potentiellen neuen Trägern von Einrichtungen geführt.

[ Ablauf des Artikels am 08.02.2020 ]
10.01.2020 - Duales Studium / Sachgebiet Tiefbau
Im Rahmen des strukturierten Werkstudierentenprogramms der BTU Cottbus-Senftenberg bietet die Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Blota) einen Platz im Sachgebiet Tiefbau an.

Das strukturierte Werkstudierendenprogramm soll Unternehmen die Möglichkeit geben, Studierende kennen zu lernen, zu binden und langfristig zu rekrutieren. Gleichzeitig können die Studierenden bestimmte fachbezogene Aufgaben im Betrieb übernehmen.

Die Stadt Lübben als öffentliche Verwaltung ist für den Bau und die Unterhaltung der kommunalen Straßen, Wege und Plätze verantwortlich.
Der Einsatz des/der Studierenden erfolgt im Team des Sachgebiets Tiefbau, welches aus Ingenieuren und Technikern besteht. Einsatzbereitschaft, Kollegialität und Teamarbeit sind uns wichtig. Bei erfolgreichem Abschluss ist die Übernahme in ein Angestelltenverhältnis vorgesehen.
Das Angebot eines dualen Studiums bietet für uns den optimalen Ausgleich zwischen Theorie und praktischen Erfahrungen.
Wir bieten flexible Lern- bzw. Arbeitszeiten sowie Anwendung des TVöD/VKA.

Möglicher Start: zum Wintersemester 2020/21.
Studiengänge: Bauingenieurwesen, Bachelor of Science (B.Sc.) - Universitär; 1. Semester - Bachelor.

Weitere Infos:
www.b-tu.de/wirtschaft/werkstudierendenprogramm
[ Ablauf des Artikels am 30.05.2020 ]
10.01.2020 - Verkehrseinschränkungen durch 3. Bauabschnitt für neue Hauptdruckleitung
Ab Mitte Januar läuft der dritte Bauabschnitt der Sanierung der Abwasserhauptdruckleitung - nun von der Gewässerquerung Roter Nil bis zur Gewässerquerung Nordumfluter. Die Gesamtlänge des 3. Bauabschnittes beträgt ca. 400 m. Dabei werden die beiden Fließgewässer mittels Rohrvortrieb im Stahlschutzrohr gequert.

Die Stadtentwässerung Lübben (Spreewald) / Lubin (Blota) investiert in die Sanierung der teilweise über 50 Jahre alten und ca. 2.700 m langen Abwasserhauptdruckleitung vom Abwas-serhautpumpwerk "Brauhausgasse" bis zur Kläranlage. Im Jahr 2017 wurde mit der Sanierung der Abwasserhauptdruckleitung begonnen. Mit Fertigstellung des 1. und 2. Bauabschnittes wurde die Abwasserdruckleitung vom Klärwerk bis zum Gewässer "Roter Nil" bis Ende 2019 über ca. 1.500 m in neuer Trasse verlegt und teilweise in Betrieb genommen.

Der nun folgende 3. Bauabschnitt beginnt im Bereich der Gewässerquerung "Roter Nil".
Folgender Bauablauf ist in Abhängigkeit der Witterungsverhältnisse und des Baufortschrittes geplant:

Gewässerquerungen im Rohrvortrieb:
Mitte Januar bis Mai 2020

Vollsperrung Friedrich-Ludwig-Jahnstraße im Kreuzungsbereich zur B87 aufgrund Medienumverlegung und Leitungsverlegung (Gewässerquerung):
Mitte Februar bis Mai 2020
Ausnahme: Spreewaldmarathon 16.-19.04.2020


Verlegung der Abwasserdruckleitung in der Frankfurter Straße (B87):
März bis April 2020

Anschließend erfolgen Maßnahmen zur Oberflächenwiederherstellung sowie Restleistungen. Die Fertigstellung des 3. Bauabschnittes ist nach derzeitigem Stand im Sommer 2020 geplant.

Während der Bauarbeiten werden Einschränkungen im Straßenverkehr auftreten, für die wir um Verständnis bitten. Während der Vollsperrung der Friedrich-Ludwig-Jahnstraße befindet sich der Haltepunkt für den Schülerbusverkehr an der Haltestelle Frankfurter Straße.

[ Ablauf des Artikels am 31.07.2020 ]
18.12.2019 - Stellenausschreibung "Fachbereichsleiter/in Hauptamt"
Weitere Informationen finden Sie hier >>>
[ Ablauf des Artikels am 27.01.2020 ]
17.12.2019 - Neugestaltung des Dorfangers in Radensdorf
Die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Blota) beabsichtigt in ihrem Ortsteil Radendsdorf den Dorfanger neu zu gestalten. Das Vorhaben umfasst insbesondere die Anordnung eines Geh-weges, die Aufwertung des Verkaufs-/Marktbereiches, die Schaffung von adäquaten Aufenthaltsmöglichkeiten im Angerbereich über die Etablierung zusätzlicher Sitzgelegenheiten sowie die Herstellung von PKW- und Fahrradstellplätzen. Die mit Umsetzung des Projektes einher-gehende Aufwertung und Attraktivitätssteigerung des Angers stärkt die Funktionen des Dorfplatzes als Aufenthaltsort für Einwohner und Gäste. Darüber hinaus wird über die Qualifizierung des ortbildprägenden Elementes der dorfspezifische Charakter des OT Radensdorf bewahrt. Die Baumaßnahme soll im März 2020 beginnen. Die Fertigstellung ist für Juni 2020 avisiert.

Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum in Brandenburg und Berlin für die Förderperiode 2014 bis 2020 - Maßnahme M19 (Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER) finanziert. Die Fördermittel werden aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) bereitgestellt.

[ Ablauf des Artikels am 20.06.2020 ]
17.12.2019 - Ein Stern für alle leuchtet von der Lübbener Turmspitze
Ein Stern leuchtet über Lübben: Seit einigen Tagen kündet vom Lübbener Kirchturm aus ein Herrnhuter Stern von der Weihnachtsbotschaft. Zur symbolischen Übergabe des Sterns haben sich Bürgermeister Lars Kolan, Ines Mularczyk als Sachgebietsleiterin Kultur, Lübbens Türmerin Vera Städter und Pfarrer Martin Liedtke am Dienstag vor der Kirche getroffen.

Es sei Wunsch des früheren Pfarrers Olaf Beier gewesen, dass in der Kirchturmspitze ein Stern hängen möge, daran erinnerte Bürgermeister Lars Kolan als "Hausherr", denn die Stadt ist offiziell Eigentümerin des Turmes. Für Türmerin Vera Städter, die Gäste in die Turmstube hinaufführt und ihnen einen Blick auf die Stadt gewährt, und für Pfarrer Martin Liedtke ist der Wunsch nun in Erfüllung gegangen. "Die Kirchengemeinde freut sich sehr darüber, weil der Stern als Zeichen für die Advents- und Weihnachtszeit jetzt von unserer Kirche aus leuchtet", sagte er.

Angeschafft wurde der Stern mit einem Durchmesser von ca. 65 Zentimetern vom Sachgebiet Kultur des Rathauses. André Rost vom städtischen Gebäudemanagement hat ihn montiert. Zunächst wurde ein Stromkabel hochgezogen und ein einwöchiger Probebetrieb mit einer Baulampe durchgeführt. Weil der Stern in voller Größe nicht durch die Luke in der Turmspitze passt, konnte er erst direkt vor Ort, also zwischen den Rundbögen, aufgebaut werden. "Es war ein besonders kalter Tag", erinnert sich André Rost, "aber ein sehr schöner Auftrag."

Der Stern leuchtet täglich von 16 bis 8 Uhr und soll bis Maria Lichtmess (2. Februar) in Betrieb sein. "Für katholische Gläubige endet eigentlich erst an diesem Tag die Weihnachtszeit", erläutert Pfarrer Martin Liedtke. Ihm sei es wichtig, dass der Stern ein Zeichen für alle Christen in der Stadt ist - egal, ob evangelische, katholische oder orthodoxe. Letztere feiern Weihnach-ten erst am 6. Januar. "Und eigentlich spielt der Stern auch erst an diesem Tag eine Rolle", so der Pfarrer. Es sei der Tag, an dem die Heiligen Drei Könige den Stall mit dem Christuskind fanden, weil sie dem Stern von Bethlehem gefolgt waren.

[ Ablauf des Artikels am 02.02.2020 ]
16.12.2019 - Stellenausschreibung Mitarbeiter/in Spreewald-Service Lübben (Touristen-Information)
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[ Ablauf des Artikels am 20.01.2020 ]
04.12.2019 - Ausbildung für Erzieher und Verwaltungsfachangestellte
Die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Blota) bietet folgende Ausbildungsplätze:
Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d)
Ausbildung zum "Verwaltungsfachangestellte/r" der Fachrichtung Kommunalverwaltung
Weitere Informationen: hier >>>
[ Ablauf des Artikels am 01.02.2020 ]
19.11.2019 - Wachsende Sonderschau - Museum lädt zu Gesprächen über "Lübben 1989" ein
Zurzeit stehen im Rathaus und im Museum Schloss Lübben Wahlkabinen und Wahlurnen bereit - jedoch nicht für eine Wahl, sondern für Zeitzeugenberichte im Rahmen der Sonderausstellung "Lübben 1989. Zwischen Vorstellung und Realität". Die Ausstellung ist eine "wachsende" Ausstellung, d.h., Zeitzeugenberichte und Umfrage-Ergebnisse ergänzen fortlaufend die Exposition.

Dazu hat das Museumsteam einen Fragebogen entwickelt, der in den genannten Wahlkabinen ausliegt und anonym beantwortet werden kann. Je nach Jahrgang sind verschiedene Fragen erarbeitet worden: Jahrgänge bis 1975, Jahrgänge zwischen 1975 und 1990 und Jahrgänge nach 1990 sowie für Bürger der alten Bundesländer.

Darüber hinaus lädt das Museum jedermann zum Gespräch ein: "Wir möchten mit den Lübbenern in den Austausch treten und Fragen stellen", sagt Museumschefin Corinna Junker. "Wir wollen Geschichten festhalten, die nicht verloren gehen dürfen." Die Auswertungen der Umfragebögen und Gespräche finden regelmäßig statt und fließen in die Ausstellung ein. "Kommen Sie gern ins Museum, bringen Sie Familie, Freunde und Bekannte mit und erleben Sie, wie die Ausstellung durch Ihre Beteiligung wächst", lädt Corinna Junker ein.

Zur Ausstellungseröffnung am 21.11. um 17 Uhr werden die Gäste über ihre Erinnerungen und Erlebnisse in der Wende-Zeit sprechen - jeder Gast kann sich daran beteiligen. Carsten Saß, Kulturdezernent des Landkreises, und Corinna Junker übernehmen die Moderation. Rolf Paul spielt am Flügel. Außerdem wird der Bildband "Broiler - Schwalbe - Plattenbau. Lübben in Bildern 1960-1989" vorgestellt. Die Sonderausstellung ist bis 8. März zu sehen.

[ Ablauf des Artikels am 08.03.2020 ]
29.10.2019 - Wegebefestigung durch den Hain? - Das sagen Bürger zur Mobilitätsachse
Ein klares Bild davon zeichnen, was im Hain geplant ist - so umschrieb Bürgermeister Lars Kolan eines der Ziele der Bürgerversammlung zur Mobilitätsachse am 6. November im Rathaus. Zahlreiche Hinweise aus früheren Bürgerbeteiligungen, so u.a. zum Fuß- und Radwegekonzept "Lübben barrierefrei", zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept oder zum neuen Tourismuskonzept waren in die Planungen zur Mobilitätsachse eingeflossen. Erneut werden nun die Bürger beteiligt. Die Meinung von Bürgern zu den Ideen einzuholen, war das zweite Ziel der Bürgerversammlung.

Dreh- und Angelpunkt der Planungen ist die Abwägungsfrage zwischen dem hohen Gut Naturschutz und dem Mobilitätsbedarf einer wachsenden Stadt, sagte Prof. Heinz Nagler vom Büro Nagler & Dieck, der die Planungen vorstellte. Einerseits besitze der Hain als Naturschutzgebiet einen hohen Schutzstatus, eine hohe Aufenthaltsqualität für Natur- und Erholungsuchende und eine wichtige Funktion für das Stadtklima. Andererseits verläuft durch diesen Hain die direkteste Verbindung zwischen den westlichen Stadtgebieten und der Innenstadt.

Den genannten Konzepten entsprechend sollen in Lübben der motorisierte Verkehr reduziert und gleichzeitig die Mobilität gefördert werden. Dazu soll der "schwache Verkehr", also Fußgänger, Radfahrer und mobilitätseingeschränkte Personen, gestärkt werden. Die Weichen dafür wurden schon 2014 gestellt, als im Klimaschutzkonzept eine attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und City als Ziel formuliert wurde - bestärkt im Jahr 2016 im Konzept "Lübben barrierefrei".

So stellte sich die Mobilitätsachse vom Bahnhof über den Schwarzen Weg, die Friedensstraße, den Hain in die Breite Straße den Planern als eine Aufgabe dar, die sie mit einer einheitlichen Gestaltung umsetzten: Ihre Idee ist es, ein weitgehend gleiches Band über die Achse zu ziehen, um so eine inuitive Orientierung, eine "Sauber-Laufspur" zu ermöglichen. Der Weg soll drei Meter breit sein und daneben im Hain genügend Platz für eine wassergebundene Decke als "Sommerlaufspur" lassen.

Insgesamt würde diesen Planungen zufolge die befestigte Strecke 20 Prozent aller Wege im Hain umfassen, von dieser Strecke würden zwischen 50 und 75 Prozent befestigt. Der Weg im Hain würde in der Mitte befestigt, um die Wurzelbereiche der Bäume nicht zu schädigen. Insgesamt würden 0,15 ha von insgesamt 20 ha Hain befestigt werden. Als Material ist Granit der Favorit der Planer, da es sich dabei um einen Naturstein handele, der von größere Dauer sei als z.B. Asphalt. Hinzu kommen taktile Platten für sehbehinderte Menschen. Die markanten Punkte entlang der Strecke - Liuba-Denkmal, Sowjetischer Ehrenhof, Litfaßsäule u.a. - sollen betont, Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

In die Planungen wurden die u.a. Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Dahme-Spreewald, die Untere Naturschutzbehörde und das Biosphärenreservat Spreewald einbezogen. Die Gesamtkosten belaufen sich je nach Material auf bis zu 1,5 Millionen Euro, die aus dem Fördertopf Aktive Stadtzentren II zu 2/3 gefördert werden könnten, d.h., das Geld stünde in dieser Höhe für andere Maßnahmen nicht zur Verfügung.

Folgende Meinungen gingen vonseiten der Bürger während der Versammlung ein:

  • Jeder von uns findet diese Achse vernünftig. Sie ist absolut notwendig, sollte aber so umgesetzt werden, dass es vertretbar ist: Der Weg müsste fünf statt drei Meter breit sein. Als Material könnte man ökologische Werkstoffe / Natursteine nehmen, Granit wird schnell rutschig.

  • Förderung des "sanften Verkehrs" ist begrüßenswert. Die Sanierung der Friedensstraße und des Schwarzen Weges sind wichtig. Ein Ausbau des Weges durch den Hain wird abgelehnt. Kulturhistorisch gesehen ist der Hain eines der bedeutendsten Lausitzer Heiligtümer, eine Opferstätte der Germanen und Slawen - nur deswegen ist er mit seiner naturräumlichen Funktion erhalten geblieben. Dieser Naturraum ist ein Erlebnis, ein Kleinod, ein echter Schatz, den man so erhalten muss. In diesem Rest-Auwald kann man sich vorstellen, wie der Spreewald früher ausgesehen haben muss. Unsere Vorväter kämpften schon dafür, dass die Wege nicht befestigt werden, dass der Hain erhalten bleibt. Die Mobilitätsachse wird als solche schon seit 100 Jahren genutzt - seitdem es den Bahnhof gibt.

  • Der Hain ist schön, aber man kann sich am schönsten Heiligtum nicht erfreuen, wenn man nicht durchlaufen kann. Den Hauptweg kann man manchmal gar nicht benutzen, sodass man manchmal den Umweg über die Logenstraße nehmen muss.

  • Die Gegner von Projekten sind immer stark und laut, und so entsteht der Eindruck, es gebe keine Befürworter - das ist schade. Manchmal kann man nur mit Gummistiefeln durch den Hain laufen. Eine Befestigung auf drei Metern würde völlig ausreichen.

  • Der jetzige Zustand der Wege ist eher peinlich für die Verantwortlichen, denn sie gewährleisten die Unterhaltung der Wege nicht ausreichend. Die Wege im Hain sollten nicht angerührt werden. Beim Wegebau wird in dieWurzelbereiche der Bäume eingegriffen, das wird sie schwächen. Wenn die Friedensstraße saniert wird, sollte man darauf achten, dass die jetzigen Bäume nicht geschädigt werden.

  • Es wird Zeit, dass im Hain endlich etwas gemacht wird. Es ist überfällig, dass es eine vernünftige Verbindung vom Bahnhof zur Innenstadt gibt. Damit wird das Zentrum näher an den Bahnhof herangeführt. Dies ist gerade für Touristen wichtig. Schön wäre so ein Band, das hätte vor 10, 20 Jahren schon passieren müssen.

  • Jeder kann sich entscheiden, ob er durch den Hain oder außen herumfährt. In der Natur bekommen die Schuhe auch mal einen Spritzer ab. Die 1,5 Millionen kann man auch für andere Dinge einsetzen, z.B. E-Autos. Bäume und Natur ziehen Touristen an. Dennoch sollte man die Wege besser kennzeichnen.

  • Wenn man aus dem Osten Lübbens kommt, nutzt man den Hain in voller Länge. Ich kann verstehen, dass der Hain Natur bleiben soll. Aber als Radfahrer hat man das Problem, dass bei schlechtem Wetter nicht nur Schuhe, sondern auch Jacke und Tasche vollgespritzt werden. Auf der Hauptachse erlebt man eh nicht das große Naturfeeling, das ist eher im Nordbereich der Fall. Daher wäre die befestigte Achse ein guter Kompromiss.

  • Wenn es regnet, muss man einen Slalom um die Pfützen machen und kann die Natur und diesen mythologisch aufgeladenen Ort gar nicht genießen. Ist der Weg befestigt, kann man sich auf die Bäume konzentrieren. In der Friedensstraße ist es allerhöchste Zeit, dass etwas passiert. Viele Touristen fragen dort, wo es in die Stadt geht.

  • Wenn man neu in Lübben ist, findet man den Weg durch den Hain tatsächlich nicht so gut. Aber braucht man deswegen eine einheitliche Gestaltung des Weges Beim Design darf man sich nicht am Stadtbild orientieren, sondern muss sich am Naturraum orientieren. Pfützen hat man auch auf den anderen Wegen, der Naturraum im Hain darf nicht befestigt werden. Er ist eigentlich noch zu stark befestigt. Es gibt Gummistiefel und Schutzbleche. Die Menschen stören sich eher am Zustand der Friedensstraße und nicht an den Pfützen im Hain. Es sollte nach Möglichkeiten gesucht werden, die Bäume in der Friedensstraße zu erhalten. Das Hauptproblem ist der Eingang in den Schwarzen Weg, dort fehlen Schilder und Beleuchtung.

  • Die Wurzeln der Bäume in der Friedensstraße gelangen bis unter die Terrasse, da ist nicht mehr viel, das es zu erhalten gilt. Die Bordsteinkanten stehen hoch. Man sollte lieber neue Bäume in der Friedensstraße pflanzen als die alten stehen zu lassen.

  • Es geht um die Mobilität der Bürger und Gäste. Wir müssen Lübben als touristischen Standort stärken, mehr Touristen sollen mit dem Zug kommen - das ist unser Wunsch und das hat auch was mit der Umwelt zu tun. Wir sollten dafür sorgen, dass der Hain wirklich genutzt wird. Über Granit fährt es sich mit Rollstühlen womöglich schwerer. Dass wir den Auwald erhalten, steht außer Frage. Aber die Menschen werden älter, sie wollen weiter teilhaben und mobil sein.

  • Viele Probleme die Mobilitätsachse betreffend sind noch gar nicht gelöst. Den unterschiedlichen Ansprüchen muss man kreativ gerecht werden. Es gibt nicht die große Lösung. Der Platz vor der Drogerie muss nicht gestaltet werden, da reicht eine Instandhaltung. Die Instandhaltung der Wege könnte besser sein. Der Hain ist ein Naturschutzgebiet, es gibt einen engen rechtlichen Rahmen, was an Wegeführung zulässig ist. Der Handlungsdruck wäre nicht so groß, wenn die Wege regelmäßig instandgehalten worden wären.

  • Das Konzept ist ok, aber es greift zu kurz, man muss auch die Nebenwege in den Blick nehmen. Dies sollte an die Gestaltung der Mobilitätsachse angeschlossen werden.

  • Die Sanierung der Friedensstraße ist unstrittig. Wenn man vom Großstadtpflaster nach Hause kommt, ist man aber glücklich, wenn man in den Hain kommt und mal nicht über Aspahlt laufen muss. Dort werden auch die Touristen empfangen und verabschiedet. Die Wegebegrenzungen aus Metall im Hain sollten als "Shabby chic" so bleiben. Es ist ein ausgewiesener Wanderweg - das gilt es zu bedenken.

  • Der Hain war immer ein Art Märchenwald. Auch im Rollstuhle kann man ihn gut und jederzeit befahren. Es gibt viele andere Stellen in der Stadt, wo das nicht möglich ist.

  • Kommentare von Befürwortern gibt es immer zu wenig - das kennt man auch aus den Sozialen Netzwerken. Die Menschen üben lieber Kritik. Ich bin froh, dass ich in einer qualitativ hochwertig gestalteten Stadt lebe, die Mobilitätsachse wäre eine gute Weiterentwicklung dessen. Ein drei Meter breiter befestigter Weg reicht aus - als roter Faden, der verdeutlicht, dass es der richtige Weg ist, den man geht. Daneben einen Sommerweg zu haben, ist gut.

  • Der befestigte Weg auf der Südseite der Friedensstraße (kurz vor dem Hain) wäre starkem Laubfall ausgesetzt. Die Straße muss nicht asphaltiert werden, sie ist ja keine Durchfahrtsstraße. Allerdings staubt es dort sehr. Wenn es stark regnet, wird sie zum Wasserstrom. Auch für die anderen Wege muss eine ordentliche Befestigung kommen. Bei der Gestaltung darf man nicht außer Acht lassen, dass die Vandalismus-Gefahr sehr hoch ist.


Prof. Heinz Nagler dankte allen Anwesenden für die gute, seriöse Auseinandersetzung mit dem Für und Wider des Themas. Sein Fazit sei, dass die Mobilitätsachse als Ganzes nicht in Frage steht. Die Bäume in der Friedensstraße seien bei einer Sanierung nicht zu halten - das müsse man klar sagen. Die Fortsetzung der Friedensstraße zum Hain hin könnte in der Gestaltung abgestuft werden. Kontrovers habe er die Diskussion um die Art der Befestigung des Weges im Hain wahrgenommen - ohne hohen Ausbaustandard oder mit einer stärkeren Befestigung.
Bürgermeister Lars Kolan dankte allen Anwesenden und sagte, es sei die richtige Entscheidung gewesen, die Bürgerversammlung durchzuführen.

Hier geht es zur Präsentation aus der Bürgerversammlung: Info Bürgerversammlung am 6. November 2019

Die Planungen für die Mobilitätsachse wurden bereits im Bauausschuss vorgestellt und sind hier einsehbar.


[ Ablauf des Artikels am 30.01.2020 ]
21.10.2019 - Die Lübbener Wohnungsbaugesellschaft sucht Mitarbeiter
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[ Ablauf des Artikels am 31.12.2020 ]